Dorothee Bär über Innovation und Zukunft der Forschung
Bundesforschungsministerin Dorothee Bär spricht über die Bedeutung von Forschung und Innovation für die deutsche Wirtschaft und den GeneNovate Investors' Day.
In einem Gespräch über die aktuelle Lage der deutschen Forschungslandschaft und die Rolle von Investoren in diesem Bereich, nimmt Bundesforschungsministerin Dorothee Bär eine klare Position ein. Bei der Veranstaltung des GeneNovate Investors' Day, so scheinen diejenigen, die sich mit den Themen Innovation und Wirtschaftlichkeit auskennen, zu sagen, wird deutlich, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie ist. Es gehe, so Bär, nicht nur um Geldmittel, sondern darum, ein Ökosystem zu schaffen, das Kreativität und Fortschritt fördert. Man könnte fast meinen, sie hätte sich den mitunter trockenen Stab für das Gespräch über die Bedeutung von Forschung verkniffen und stattdessen einen dynamischen Austausch im Kopf.
Die Ministerin betont, dass Investitionen in Forschung nicht nur gut für die Wirtschaft sind, sondern auch gesellschaftliche Verantwortung mit sich bringen. Man hört gelegentlich skeptische Stimmen, die fragen, ob das Geld nicht besser in sozialen Programmen angelegt wäre, doch Bär macht deutlich, dass die Innovation der Schlüssel zur Lösung vieler gesellschaftlicher Probleme ist. „Wissenschaftliche Durchbrüche sind oft die Grundlage für einen nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg“, merkt sie an. Wie die Beobachter der Szene berichten, ist dies nicht nur eine Binsenweisheit, sondern eine Realität, die sich in zahlreichen Start-ups und Technologiefirmen widerspiegelt.
Im Zentrum des GeneNovate Investors' Day steht auch der Austausch über neue Technologien, die den wirtschaftlichen Rahmen neu definieren könnten. Die Ministerin spricht von einem Paradigmenwechsel, den viele, die in der Branche arbeiten, als unausweichlich betrachten. Die Frage, welche Technologien langfristig bestehen werden, ist nicht nur eine akademische, sondern hat auch praktische Implikationen für Investoren. Viele von ihnen scheinen verunsichert, was die richtige Richtung angeht, und das Gespräch mit Bär könnte da einen frischen Wind bringen.
„Wir müssen die Ängste, die bei vielen Investoren herrschen, ernst nehmen“, sagt sie, während sie mit einem Hauch von Ironie bemerkt, dass es nicht leicht ist, mit der Geschwindigkeit des Wandels Schritt zu halten. Diejenigen, die Tag für Tag in der Branche sind, würden oft einen klaren Trend hin zu vernetzten Lösungen beobachten, doch die Unsicherheit bleibt. Auch die Ministerin ist sich der Schwierigkeiten bewusst. „Wir haben hier viel zu tun, um das Vertrauen in innovative Ansätze zu fördern“, fügt sie hinzu, was im Raum mit anerkennenden Nicken aufgenommen wird.
Besonders hervorhebt Bär die Bedeutung von Bildung. In Zeiten, in denen technologischer Fortschritt in atemberaubendem Tempo voranschreitet, sei es von entscheidender Bedeutung, die nächste Generation gut aufzustellen. „Wir müssen nicht nur die aktuellen Herausforderungen meistern, sondern auch die zukünftigen“, sagt sie. Bildung ist demnach nicht nur ein Bereich der Forschung, sondern eine strategische Investition in die Zukunft des Landes. Hier scheinen sich alle Anwesenden – von Investoren über Forscher bis hin zu politischen Entscheidungsträgern – einig zu sein, dass eine solide Ausbildung das Fundament für künftige Erfolge darstellt.
Mit einem leicht ironischen Lächeln spricht sie auch über die Herausforderungen der Bürokratie, die oft als Erschwernis für Innovationen wahrgenommen wird. „Wir sind ständig in dem Dilemma gefangen, einerseits Vorschriften zu schaffen und andererseits kreativen Köpfen Raum zu lassen“, merkt sie an, und es könnte passieren, dass der ein oder andere Zuhörer sich dezent schmunzelnd an die eigene Erfahrung mit Regulierungen erinnert.
Der Tag endet mit dem von vielen herbeigesehnten Networking, das oft als entscheidend für die Fortschritte in der Forschungslandschaft gilt. Das Get-Together ermöglicht es den Anwesenden, Ideen auszutauschen und wertvolle Kontakte zu knüpfen. In diesem Kontext wird die Rolle der Bundesforschungsministerin nicht nur als politische Entscheidungsträgerin, sondern auch als Brückenbauerin zwischen verschiedenen Akteuren der Wirtschaft deutlich.
Bär schließt mit den Worten, dass es nie einen besseren Zeitpunkt gab, um in Forschung und Entwicklung zu investieren. „Wenn wir heute nicht handeln, werden wir morgen die Konsequenzen tragen“, ist ihr eindringlicher Appell an die Investoren. Wie die Anwesenden berichten, bleibt das Echo ihrer Worte auch nach der Veranstaltung lebendig, und so könnte man meinen, dass die Ministerin, mit einem Augenzwinkern, tatsächlich einen neuen Schwung für die deutsche Forschungslandschaft gebracht hat.